Gedanken & BLOG1

Mentales Training ist eine Gebrauchsanleitung fürs Leben, wie ich mein Denken "korrigieren" und lenken kann.

Alles, was ich im Außen wahrnehme, hängt stark mit meinem Denken darüber zusammen.

  • Ich fühle mich bewusst oder unbewusst als Opfer der Umstände in dieser  Welt?
  • Sind vielleicht "die Anderen" schuld (Politik, Lebensumstände, Beziehungen...)? 
  • Ich muss mich beweisen, genug leisten, um gut genug zu sein, damit mich andere gern haben oder lieben? (von Beruf bis Beziehung)?
  • Betrachte ich also meine Welt in Wut, Angst, Sorge oder Unzufriedenheit? 
  • Krisen, Probleme, Situationen belasten mich und ich bin in einer Gedankenspirale gefangen?

...es gibt einen anderen Weg...  

Ich finde zuerst meine innere Mitte, wo ich in mir Frieden, Ruhe und Liebe finde und dann aus diesem Gefühl meine Gedanken beobachte und meine Außenwelt betrachte?

Wir sind für unseren Geisteszustand selbst verantwortlich. Daher ist es nicht egal was ich denke.

Jeder Gedanke den ich denke hat eine Wirkung auf mein Leben!

Ich kann mein Denken umkehren, um zu erkennen, dass ich nicht das Opfer einer externen Welt bin, 
sondern dass meine Projektionen auf die Welt die Ursache meiner Probleme sind, 
dass die Welt lediglich ein Spiegel meines eigenen Denksystems ist.

Ich löse meine meist unbewussten begrenzenden Glaubenssätze auf.

Ich lerne meine Gedanken zu beobachten und zu dirigieren.

Methode:  Mental Training (Basis nach Tepperwein)   Spiegelgesetz, "Aus Ärger lernen",  "Gedanken dirigieren " "Selbst vs Ego", Meditation, belastenden Glaubenssätze  (eingeprägte Denkmuster) auflösen, Glauben erfahren.

 

Ich bin nicht mein Körper

In bin nicht meine (lieblosen) Gedanken

Ich kann meine Gedanken beobachten und dirigieren

Blog 1 

Nur einen Herzschlag entfernt….  

 (Die persönliche Erfahrung eines Mentaltrainers zu mehr BewusstSein)

Ich bin nur einen Herzschlag entfernt… von meinem eigentlichen SEIN, dem höheren Prinzip der vollkommenen Liebe. 

In den folgenden Zeilen erzähle ich dir einen Teil meiner persönlichen Geschichte zu mehr bewusst SEIN.

 

Mein Vater starb da war ich gerade Anfang Siebzehn. Über den Tod hatte ich vorher nie nachgedacht, ab diesem Zeitpunkt aber sehr oft. Ich habe damals viele Bücher zu Nahtodeserfahrungen (NTE) gelesen, eine gewisse Skepsis und ein innerer Zweifel waren aber immer dabei. Viele Jahre später wurde ich über das Internet wieder auf die Nahtodforschung aufmerksam, wo unzählige persönliche Erfahrungsberichte vor laufender Kamera geschildert werden. Gibt es also doch mehr?

 

Wenn ich einen Gegenstand oder unseren Körper betrachte, dann erscheint das, was ich sehe, als fest und dicht. Die Physik der atomaren Welt besagt aber, dass davon 99,99999% aus leerem Raum besteht und lediglich 0,00001% als feste Materie vorstellbar ist.  Wie wirklich ist unsere Realität? Albert Einstein hat das Newtonsche Weltbild auf den Kopf gestellt. Raum und Zeit sind relativ und somit keine fixen Größen. Neueren quantenphysikalischen Erkenntnissen zufolge ist der Zustand eines Teilchens vom Beobachter abhängig, d.h. die Welt selbst ist relativ und nicht fix. Zwei oder mehrere Teilchen können so miteinander verschränkt sein, dass der Zustand des einen Teilchens den Zustand des anderen Teilchens zeitgleich annimmt, auch wenn sie Lichtjahre voneinander entfernt sind. 

 

Haben wir die Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnisse bereits erreicht? 

Dass wir mit einem Handy telefonieren, hätte sich vor 100 Jahren keiner gedacht. Wissenschaft schafft lediglich momentan gültiges Wissen. In der Zukunft wissen wir zwar mehr als heute, wobei sich aber auch dieses Wissen wieder ändert, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

 

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ (Sokrates)

 

Die höhere Wahrheit hat hingegen immer Bestand, vor Millionen Jahren und in Millionen Jahren. Nur wir Menschen – erst seit Kurzem auf dieser Welt - führen hitzige Diskussionen darüber, wie die Welt funktioniert und wer recht hat. Ich glaube, dass sich in der Zukunft Wissenschaft und Spiritualität die Hand reichen und somit solche Debatten überflüssig werden.

 

Inwieweit helfen uns all diese Gedankengänge in unserem täglichen Leben, in dem wir ständig dem Wechsel zwischen Hochs und Tiefs ausgesetzt sind? Wieso leiden wir? Wir suchen ständig nach Glück und können dieses Glück aber nicht festhalten.

 

Haben wir überhaupt Einfluss auf das, was passiert, oder sind wir Opfer der Umstände?

 

Das, WAS ich erlebe, ist in dem Moment des Erlebens im Jetzt nicht mehr änderbar. Es ist wie es ist.   Aber das, WIE ich etwas erlebe, das kann ich beeinflussen, durch praktizieren von Meditation, Verbundenheit und „Gedanken dirigieren“.  

 

Meditation

 

Vor zig Jahren besuchte ich einen ungewöhnlich humorvollen ZEN-Meditationskurs. "Die Einführung ist gratis, die Erleuchtung ist dann kostenpflichtig", praktiziert von einem westlichen Buddhisten. Ich hatte keine Ahnung von Meditation, aber während des Versuchs zwei mal zwanzig Minuten gedankenlos ruhig zu sitzen – inklusiver Panik, dass mein yogasitzunfähiger Körper seinen bereits "eingeschlafenen" linken Fuß absterben lässt - erlebte ich manchmal sehr außergewöhnlich schöne Glücksgefühle. Hatte ich tatsächlich Glücksgefühle, weil ich nicht oder weniger dachte?

 

Im Alltag führen wir einen ständigen inneren Dialog mit uns selbst, auch Affengeist genannt. Dieser lässt uns „untrainiert“ keinen Moment allein. Wieso bestimmt dieser Affengeist über mich und nicht umgekehrt? Durch regelmäßige Meditation lerne ich meinen Affengeist zu beobachten, erkenne ihn als etwas Getrenntes von mir. Ich bringe meine Gedanken zur Ruhe und bin ganz im Hier und Jetzt verankert. Das ist der Zauber der Meditation. In dem Moment der Stille denke ich nicht. Ich denke an keine Ereignisse aus der Vergangenheit und auch nicht an die Zukunft, sondern verweile genau im Jetzt, in diesen magischen Sekunden zwischen den Augenblicken „von Herzschlag zu Herzschlag“. 

 

Die meisten Anfänger empfinden Meditation als langweilig und können sich nicht konzentrieren. Diese Wahrnehmungen kommen von unserem Ego, das sich wehrt, einen Zugang zu unserem höheren SEIN zu finden, denn dort ist das Ego nutzlos.

 

 

Verbundenheit

 

Es gibt zwei Denksysteme.

Erstens, das Denken durch das Ego als meine persönliche Identität, stark mit meinen persönlichen Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen verbunden.

Zweitens, das Denken durch ein höheres geistiges Bewusstsein, das über das Ego hinausgeht und unabhängig von mir ist. Dadurch entsteht eine tiefere Verbindung zu unserem spirituellen (geistigen) höheren Sein. 

 

Es scheint, als hätte ich zwei verschiedene Radiosender zur Verfügung. 

„Kanal 0“ ist ein lauter Sender des Egos, der sein Programm ziemlich chaotisch abspielt. Dieser Kanal läuft immer, ununterbrochen.  

„Kanal 1“ ist ein leiser, subtiler Sender des höheren Seins, den ich nur „hören“ kann, wenn mein Ego ruhig ist, ich also in Stille bin. 

„Kanal 0“ haltet mich in einer emotionalen Achterbahn gefangen. 

„Kanal 1“ macht mich frei und glücklich. 

Wir „hören“ im Normalfall fast ausschließlich „Kanal 0“. Eine Verbindung zu meinem höheren geistigen Bewusstsein erreiche ich nur durch Gedankenstille im Jetzt und durch „Öffnung meines Herzens“ mittels Meditation auf „Dankbarkeit“ und „bedingungsloser Liebe“.  Ich versuche nichts zu erreichen, sondern lehne mich innerlich zurück, gebe in dem Moment mein Ego auf und übergebe die Führung meinem höheren Selbst. Mit regelmäßiger Übung öffne ich einen kleinen Spalt meiner inneren Tür zu einem magischen Raum vollkommener Liebe. Es entsteht ein Glaube, eine starke Verbundenheit.

  

 "In der Stille empfange ich heute Gottes Wissen" (Übungsbuch EKIW)

 

Gedanken dirigieren

 

Was ist ein Gedanke? 

Gedanken tauchen auf und sind plötzlich da. Aber woher kommen sie? Entstehen sie erst im Gehirn, oder werden sie dort nur als empfangenes Signal umgesetzt?

 

Betrachten wir eine Nahtodeserfahrung. 

Jemand erfährt sich meterhoch über seinem Körper schwebend, als getrenntes Wesen von seinem menschlichen Körper.  „Man“ sieht ohne Körper, hört ohne Ohren, denkt ohne Gehirn.  Der Körper ist dazu nicht notwendig. In diesem Zustand sind wir geistige, also spirituelle Wesen. Gedanken benötigen also keinen Körper und auch kein Gehirn. Gedanken sind Energie.

 

Ich bin nicht mein Körper. Ich habe einen Körper.

 

Durch das Einnehmen einer Beobachterposition gelingt es mir meine Gedanken bewusst wahrzunehmen und zu steuern. Ist es ein Gedanke, den ich behalten oder lieber loslassen will? Jeder Gedanke, den ich annehme und immer wieder wiederhole, hat eine Wirkung auf mich. 

 

Viele Wiederholungen bilden Glaubenssätze. Die meisten Denkmuster haben sich bereits in der Kindheit gebildet. Diese bestimmen unser weiteres Denken, unser Verhalten und unseren Charakter. Jeder Gedanke, den wir behalten, beeinflusst unsere zukünftige Wahrnehmung im Alltag. Wir sind uns dessen meist nicht bewusst. 

Watch your thoughts, they become words.
Watch your words, they become your actions.
Watch your actions, they become habits.
Watch your habits, they become character.
Watch your character, it becomes your destiny.
(Frank Jackson)

 

Dazu gibt es eine nette Metapher:  Ich stehe hüfthoch in einem Fluss und alle Gedanken schwimmen als Treibholz an mir vorbei. Im Normalfall nehme ich jeden einzelnen dieser Gedanken auf und halte ihn fest. Indem ich glaube, dass ich dieser Gedanke bin, identifiziere ich mich mit ihm. Ich muss ihn aber nicht annehmen und kann ihn jederzeit im Fluss weiterziehen lassen.

 

Ich bin nicht meine Gedanken. Ich habe Gedanken.

 

Gedanken, die aus einem energetischen Mangelzustand heraus entstehen, haben ihren Ursprung in der Angst. Zum Beispiel: „ich habe Sorge um…, ich habe Angst vor…, hätte ich doch damals…, den mag ich nicht, der ist so…, ich bin… besser, schlechter, zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn“ etc. 

Dies bedeutet nicht, nur mehr positive Gedanken zuzulassen. Angstbesetzte Gedanken sind teilweise sogar lebensnotwendig, um bedrohende Situationen richtig zu erkennen und einschätzen zu können.  

 

Im Grunde geht es darum, unsere begrenzenden Glaubenssätze aufzulösen.

Das, was vermeintlich von außen auf uns einwirkt, sind lediglich Spiegelungen von bereits vorhandenen inneren Anteilen unsere Egos. Was mich beispielsweise an einer Person ärgert, birgt einen Hinweis auf einen begrenzenden Glaubenssatz in mir (Spiegelgesetz). 

 

Indem wir unsere Gedanken beobachten, die Stille erlernen und im Hier und Jetzt unser höheres Selbst erkennen, können wir erfahren, dass wir viel mehr sind als wir glauben. Es ist unser freier Wille zwischen dem Ego und unserem höheren Selbst zu entscheiden. 

 

In jedem Fall sind wir „Nur einen Herzschlag entfernt…“.

 

Werner Vielhaber           Martina Stadler

 

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